USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 8

Am 4. Tag meiner USA Rundreise hatte ich bereits gut 1.500 Meilen hinter mich gebracht. Bisher hatte ich das gar nicht weiter erwähnt, aber ich bin jeden tag morgens und Abends mehrere hundert Kilometer gefahren. Entsprechend war der Tagesablauf in etwa gedrittelt: ein Drittel Schlafen, ein Drittel Fahren und ein Drittel Vergnügen. Das Drittel fahren habe ich so aufgeteilt, dass ich nie länger als 4 Stunden am Stück frühs und abends fahren musste. Da ich meines Erachtens in den ersten beiden Nächten viel zu viel für die Motels zahlen musste, hatte ich begonnen alles Online zu buchen. So kam ich eigentlich immer an die günstigsten Tarife. Das hatte aber den Nachteil, dass ich einen Tag vorher schon in etwa wissen musste, wo ich am Tag drauf übernachten wollte. Im großen und Ganzen hat das aber sehr gut geklappt und Expedia war mir mit seinen diversen Suchfunktionen da meist eine wirklich große Hilfe.

Kings-IslandDer 4. Tage brachte mich nun nicht mehr Richtung Westen, sondern es begann der Trip gen Süden. Erste Station dabei wa Cincinnati, bzw. nördlich davon der Kings Island Freizeitpark, bei dem man einen schönen Blick von einem kleinen nachgebauten Eiffelturm hat, nicht nur Richtung Großstadt, sondern auch in die herrliche Landschaft drum herum. In Kings Island hatte ich mir erstmals auch überlegt, ob ich nicht auch den angrenzenden Wasserpark besuchen sollte. Der Eintritt wäre sogar frei gewesen, aber man hätte ein Schließfach für 15 Dollar kaufen müssen. Deshalb lies ich es dann doch bleiben, da ich auch gar nicht mehr so viel Zeit hatte. An dem Tag war es richtig warm. Obwohl ein Freitag war nicht allzu viel los, nur bei Flight of Fear, einer Achterbahn im Dunkeln, musste man über eine halbe Stunde anstehen. Das habe ich zwei mal gemachtu nd wurde mit einer wirklich guten Fahrt belohnt.

Highlight war für mich aber Xtreme Skyflyer. Hier wird man persönlich an ein Seil gekettet und dann nach oben gezogen, bevor man wie Superman durch die Luft fliegt. Normalerweise kostet das 25$ extra, aber es gab ein Sonderangebot für nur 5$. Das habe ich mir dann gleich zwei mal nacheinander gegönnt. Ein wunderbares Gefühl!

Auch sehr schön ist die Holzachterbahn The Beast, die sehr lange ist und sich durch die natürlichen Berge und Täler mitten im Wald schlängelt. Von sowas habe ich als kleines Kind schon immer geträumt. Hier wurde es dann Realität. Aber auch die anderen Achterbahnen waren toll, wie z.B. Banshee und Firehawk, wo man zuerst uaf den Rücken gelegt wird und dann hängend wie Superman herum fliegt.

Alles in allem ein wirklich gelungener Freizeitpark. Übrigens auch mit vielen deutschen Begriffen, so gibt es z.B. bayrische Brezeln, ein Festhaus und einen Biergarten…

Was ich am bevorstehenden Wochenende gemacht habe lest ihr in Teil 9