USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 14

Am nächsten Tag stand ein Besuch von Six Flags America an.  Da ich vorab bereits gelesen hatte, dass der Park nicht so besonders sein soll, entschloss ich mich Vormittags erst einmal noch einen Abstecher nach Washington DC zu machen. Ich parkte mein Auto kostenlos am Straßenrand südlich vom John Ericsson National Memorial und begann eine kleine 3-stündige Wanderung.  Zuerst ging es zum Lincolm Memorial, dann vorbei an dem dazugehörigen Wasserbecken hin zum World Flugzeug-Lincoln-MemorialWar II Memorial. Auf Grund der Nähe zum Flughafen hat man beim Lincoln Memorial aus einer bestimmten Perspektive das Gefühl, die Flugzeuge würden in das Gebäude krachen (siehe Foto). Danach ging es dann weiter um das Washington Monument herum und dann Richtung weißes Haus. Zum Capitol bin ich nicht gelaufen, da dort eine große Baustelle war und die Kuppel vom Capitol selbst auch verhüllt war mit einem Baugerüst.

Vom weißen Haus aus ging es dann weiter zum Tidal Basin, einem kleinen See, den ich dann umrundet habe. Dabei kommt man noch am Jefferson, Roosevelt und Martin Luther King Memorial vorbei. Am Ende dann zurück zum Auto und schnell in den Freizeitpark.

Bei Six Flags of America habe ich mir das einzige Mal die Parkgebühr sparen können. Zuerst wollte ich gegenüber bei der Kirche parken, da standen aber überall Schilder, man würde abgeschleppt werden – als ob Gott etwas dagegen hätte, wenn man auf seinem Parkplatz parkt. Also habe ich einfach in der daneben liegenden Siedlung geparkt. Der Fußweg von dort aus ist zwar nicht so praktisch, da es keinen Bürgersteig gibt, aber ich bin bin dann einfach quer über den riesigen Behelfsparkplatz gelaufen. An dem Tag war es insgesamt am heißesten auf meiner Reise und ich habe hier die Möglichkeit kostenlos Wasser zu bestellen am meisten ausgenutzt. Der Park bietet auch kaum schattige Plätze (insbesondere wenn man anstehen muss sehr lästig!), weshalb viel Wasser bei um die 40 Grad echt notwenidg ist. Man bekommt das kostenlose Wasser übrigens an jeder Getränkestation, wenn man einfach nach einem Cup of Water fragt. Das größte Highlight dieses Parks ist definitiv die Superman Achterbahn – und alleine deswegen lohnt sich der Besuch auf jeden Fall. Die Strecke dieser Achterbahn sieht zwar nicht so spektakulär aus, aber nach der ersten Abfahrt rast man in einen flachen Kreisel, der es echt in sich hat. Ich hatte zweimal das Gefühl, dass ich das Bewusstsein verliere, so stark wird man dabei in den Sitz gepresst.

Von der Fläche her hat der Park noch riesiges Potential und kann sicher zu einem der besten Six Flags Parks aufsteigen, wenn man noch viel investiert! Im Moment stehen die meisten Achterbahnen noch eher lieblos nebeneinander.

In Teil 15 erfahrt ihr etwas über meine letzte Freizeitpark-Station.