USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 12

Am Sonntag ging es von Nashville aus Richtung Atlanta. Einen Zwischenstopp habe ich dabei in Chattanooga bzw. den dort befindlichen Ruby Falls eingelegt. Diese Wasserfälle mitten in einer Höhle werden schon zig Kilometer vorher am Highway angekündigt. Irgendwie erinnerte mich das an den einen oder anderen Horrofilm, wo man solche Schilder sieht und man sich denkt, warum gehen die da jetzt dort hin, da gibts doch eh nichts mehr zu sehen…

Dem war Ruby-Fallsaber nicht so und ich konnte somit eine gute Stunde unter Tage verbringen. Wobei man davon nur 5 Minuten am beleuchteten Wasserfall bleiben durfte. Danach ging die Musik und das Licht aus und man musste zurück und Platz machen für die nächste Gruppe. Auch hier war der Eintritt recht teuer, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Auch die Aussicht, die man von dem Gebäude am Berghang hat, ist sehr schön. Chattanooga selbst habe ich nicht direkt besucht, es war ja wegen Schießereien vor gar nicht allzu langer Zeit in den Schlagzeilen.

Am Nachmittag machte ich mich davon auf nach Atlanta und in den Süden von Atlanta. Serien-Fans werden es vielleicht schon erahnen können, was ich da gemacht habe. In Atlanta habe ich z.B. das sogenannte CDC und Terminus besucht und im Süden der Stadt das Gefängnis, Hershels Farm und Woodbury. Die Rede ist natürlich von The Walking Dead!

Die beiden Locations in Atlanta waren leicht zu finden und auch direkt zu erreichen. Eine große Hilfe war mir hier die Seite https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=zUu0xxvyri-E.kBhn2nZ5SyuQ&hl=en_US auf der sämtliche Schauplätze vermerkt worden. Bei dem Gefängnis und Hershels Farm war ich aber enttäuscht, da man beides nicht zu Gesicht bekommt. Bei der Farm handelt es sich um ein Privatgebäude und am Eingang zum Weg dorthin steht schon ein großes Schild, dass Besucher hier Walking-Dead-Gefängnisnichts verloren hätten. Da man ja immer vom schlimmsten (also tot durch Waffe) in den USA ausgeht, habe ich es auch nicht versucht dort weiter zu kommen. Beim Gefängnis von The Walking Dead kommt man leider auch nur an die Rückseite (siehe Foto), die man so nie in der Serie sieht, da es sich dabei um ein Filmstudio handelt. Kurz vorm Eingang ist aber die verlassene Bahnschiene zu sehen und an der Hauptstraße ein Restaurant mit ein paar Zombie Puppen davor.

Walking-Dead-WoodburyErfolgreicher war ich in Senoia. Hierbei handelt es sich um die Stadt Woodbury in der Serie, bzw. auch Alexandria. Während Alexandria von hohen Metallplattenzäunen abgeschirmt ist, kann man im gleich darüber liegenden Zentrum von “Woodbury” (siehe Foto) einfach parken und herumspazieren. hier waren natürlich einige Fans unterwegs. Schauspieler konnte ich leider nicht sehen. Vor dem Tor zu Alexandria stand ein Schild, auf dem zu lesen war, dass die Schauspieler hier keine Fotos und Autogramme geben dürfen, um nicht für zu viel Tumult in der Stadt zu sorgen.

Walking-Dead-HamptonZudem hatte ich einen Abstecher nach Hampton gemacht, wo 2 Tage zuvor erst einige Szenen für die aktuelle Staffel gedreht wurden. Da ich nicht weiß, was und wo genau gedreht wurde, habe ich diverse Fotos gemacht (auf dem Bild ist der Bahnhof zu sehen) und wurde von den Einwohner auch merkwürdig angeschaut – wer geht sonst schon zu Fuß durch die Stadt!

Hilfreich war hier bei meiner Recherche auch die Seite http://www.onlocationvacations.com/category/daily-filming-locations/ die ich dann auch nochmal später in New York erfolgreich einsetzen konnte.

Wie es am Montag mit den Freizeitparks weiterging, erfahrt ihr in Teil 13.