USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 7

Wie ich bereits im letzten Teil erwähnte, war in Cedar Point viel mehr los als zuvor. Das mag auch an dem inzwischen besseren Wetter gelegen haben. Da ich wusste, dass die Wartezeiten doch recht lange sein könnten, machte ich mich schnell auf den Weg zu der meines Erachtens spektakulärsten Achterbahn, nämlich Top Thrill Dragster. Die Strecke ist sehr kurz, man wird extrem beschleunigt und dann gehts kerzengerade nach oben und gleich wieder kerzengerade mit Korkenzieherdrehung nach unten in die Auslaufzone. DasCedar-Point wars und das war wirklich spektakulär. Leider musste ich trotz meiner frühzeitigen Ankunft gleich mal eine halbe Stunde warten, weshalb ich mich dazu entschloss in den sauren Apfel zu beißen und ein Fast Lane Ticket zu kaufen. Dieses ermöglichte es mir bei den meisten Achterbahnen gar nicht mehr anstehen zu müssen. Leider musste ich bei dem Dragster doch immer gut 20 Minuten warten, da die Einfädelung der Fast Lane weit hinten war.  Eine andere spektakuläre Achterbahn ist Rougarou. Hier hätte ich das einzige Mal während meiner Reise das Problem, dass ich mitten auf der Strecke im Zug stehen geblieben bin, zum Glück nicht über Kopf hängend oder so, aber in der prallen Sonne eine halbe Stunde zu verbringen, war nicht sehr angenehm. Zum Glück gabs zwischendurch Wasser und am Ende einen Gutschein, der es einem erlaubte nach einer Fahrt sitzen zu bleiben, bzw. auch in den ersten Wagen einzusteigen, ohne Anstehen und extra Wartezeit. Das nutzte ich natürlich beim Dragster und konnte so direkt 2 mal nacheinander und einmal davon auch ganz vorne mitfahren.

2 Achterbahnen waren leider den ganzen Tag über geschlossen, die große Holzachterbahn und Wicked Twister. Schade, dafür bin ich aber mit Star Trek Musik Begleitung dem WindSeeker in die Lüfte gegangen und konnte die Aussicht genießen. Einen kleinen Abstecher zum Erie See Strand habe ich auch gemacht. Dafür gabs einen Tweety Stempel auf die Hand… Schon erstaunlich an einem Süßwassersee zu stehen, wo man das gegenüberliegende Land nicht sieht. Insgesamt war der Tag sehr schön und ich habe viel erlebt.

Ach ja, eins noch! Wer Mücken nicht mag, der sollte Cedar Point meiden. Diese nervenden Fliegen saßen überall an der Dachunterseite in den Wartebereichen und haben sich einfach von oben nach unten auf die Besucher fallen lassen. Auch beim Einsteigen in die Achterbahnen musste man aufpassen, dass man sich nicht auf das Ungeziefer setzt, da man sonst mit hässlichen Flecken herumlaufen musste. Die waren schon ziemlich penetrant, weshalb ich jedem empfehlen Antimückenspray mitzunehmen. Ich kann das Nobite Antimücken Spray empfehlen!

Über den ächsten Tag lest ihr in Teil 8!