USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 5

Am zweiten ganzen Tag ging es zum alteingesessenen Knoebels Freizeitpark. Zuvor hatte ich mir ein Motel an irgendeiner Hauptstraße herausgesuchtAldi-USA, musste dafür 70 Dollar berappen und bemerkte direkt nach dem Einparken vor der Zimmertür auf der gegenüberliegenden einen Aldi.  Die Chance ergriff ich natürlich und machte mich auf den Weg dort hin über eine 4-spurige Straße mit Leitplanke in der Mitte. Zu Fuß wohlgemerkt, schließlich waren es ja keine hundert Meter Luftlinie bis dahin. Ich wurde von einigen Autofahrern ziemlich schräg angeschaut, da wohl sonst kaum jemand diesen Weg auf diese Art und Weise  macht. Im Aldi selbst fand ich dann recht wenige deutsche Produkte vor und auch der Stil war etwas anders al bei uns. Ich kaufte mir eine Kleinigkeit zu Essen, die ich in der Mikrowelle erwärmen konnte und jede Menge Wasser.

Am nächsten Morgen fuhr ich dann weiter zu Knoebels. Dort waren vor mir schon einige Schulbusse mit Kindern angekommen, aber sehr viel war nicht los. Bei diesem Park gibt es mehrere Bezahlkonzepte, Eintritt selbst muss man aber nicht zahlen. Entweder man bezahlt pro Fahrt, nimmt sicher eine Mehrfahrtenkarte oder bezahlt für die Zeit, dieKnoebels-Looper man dort bleiben will und kann soviel fahren wie man will. Letzteres machte ich auch und lies mir einen Stempel bis 4 pm geben. Als erstes probierte ich gleich mehrfach nacheinander die neue Achterbahn Impulse aus, die extrem viel Spaß macht und so sanft ist, wie ich sonst keine andere Achterbahn kenne. Der park hat aber neben Achterbahnen auch viele eher altmodische Rides zu bieten. Z.B. gibt es den Looper, ein Karussell, bei dem man  mit eigener Kraft Loopings im Sitzen bei gleichzeitiger horizontaler Drehung machen kann. Hier muss man aber zu zweit sitzen und ich saß mit einem kleinen Jungen in der Gondel, so dass wir gerade mal 2 Loopings schafften während der 5-Minuten Fahrt. Ebenfalls alt ist COsmotron, eine klassische Berg- und Talfahrt im Kreis, die Überdacht wurde und mit lauter Musik im Dunkeln mit Lichteffekten für mehr Thrill sorgen soll. Das tat es bei mir aber nur bedingt. Viele Kids haben aber gekreischt…

Am Ende konnte ich einmal Flying Turns fahren, da es leider die meiste Zeit geschlossen war. Diese Achterbahn wurde auch bei Pro 7 Maxx bei den Thrill Rides vorgestellt. Hier fährt man nicht auf Shienen, sondern wie auf einer Bobbahn, allerdings fand ich das Erlebnis nicht so spannend,  und die Wartezeit war auch mit einer halben Stunde recht lang, weshalb ich nur einmal in den Genuss dieser Fahrt kam. Vor der Fahrt wird man übrigens gewogen, damit der Zug gut ausbalanciert ist!

Viel Zeit habe ich auf StratosFear verbracht, einem Freefall Tower, bei dem man oben einfach losgeslassen wird. Dieses Bauchkribbeln finde ich immer wieder toll! Ich habe mich bestimmt 20 mal fallen lassen!

Wie es danach weiterging erfahrt ihr im Teil 6!