USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 4

Six Flags New England – mein erster Freizeitpark von neun in nur zwei Wochen!

Bevor ich in den Park ging, machte ich einen Zwischenstopp in einem Supermarkt und einem 1-Dollar-Shop. Ich muss schon sagen, es heißt immer, so billig wie in Deutschland sind die Lebensmittel nirgends auf der Welt, aber bei manchen produkten ist das definitiv nicht so. Chiquita-BananenOder wann habt ihr das letzte mal eine Packung Pringles für weniger als einen Euro bekommen? Oder das Kilo Chiquita Bahnen für weniger als 75 Cent? Andererseits waren viele andere Sachen auch wirklich viel teurer als bei uns. Aber der Transportweg für die Bananen ist wohl kürzer als zu uns und Pringles sind ja amerikanisch, also wundert es nicht so sehr, dass die hier auch billig sind. Ähnlich ist es ja bei Klamotten wie z.B. Tommy Hilfiger. Bei uns bekommt man ein Poloshirt mit Glück für 40€ im Sale, in den USA bekommt man es im Sale mit etwas Glück schon für 15$…

Nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema. Six Flags lädt ein mit einer M&M Treppe noch vor dem Eingang – eine recht nette Idee wie ich finde.Six-Flags-New-England Pünktlich zur Eröffnung des Parks war ich natürlich da und der Regen hörte auf. Ich hatte nur ein wenig Angst nasse Füße zu bekommen, aber dem war zum Glück nicht so. Nur kalt waren die Füße. Ansonsten hat mich meine dicke Weste gut gewärmt.

Bereits in Deutschland hatte ich mir für Six Flags ein Season Pass gekauft. Damit hat man Zutritt in alle Six Flags Parks und muss nur noch die Parkgebühr bezahlen. Die allerdings ist recht hoch – zwischen 15 und 25 Dollar! Ziemlich unverschämt, aber was will man machen, denn meist ist in der Umgebung nichts wo man einfach mal parken kann. Da ich auch kein Insider bin, musste ich das Geld halt bis auf eine Ausnahme berappen… Jedenfalls hat das alles ziemlich gut geklappt, ich hatte meinen ausgedruckten Papiergutschein dabei, der dann vor Ort in ein Chip-Kärtchen mit zusätzlich hinterlegtem Fingerabdruck umgewandelt wurde – nicht dass ich das Season Ticket noch bei ebay hätte weiterverkaufen können. Bis auf einmal musste ich auch immer meinen Finger zur Identifikation einsetzen.

Im Park selbst war Anfangs recht wenig los und man musste auch den ganzen Tag über nur an einer einzigen Achterbahn etwas länger anstehen, und zwar bei Wicked Cyclone (https://www.sixflags.com), einer modernen Holzachterbahn, die wirklich abgeht wie Sau! In der Bahn ist auch so eine Art halber Korkenzieher Looping eingebaut, was ich sonst noch nie in einer Holzachterbahn gesehen habe. Geschlossen war leider auf Grund des Wetters (oder der Technik?) leider Goliath. Aber auch die anderen Achterbahnen wie Batman, Thunderbolt, Mind Eraser und Falshback hatten es in sich. Etwas kalt war es auf dem Höhen-Kettenkarrusell SkyScreamer. Aber von dort hatte man eine schöne Aussicht.

Insgesamt ist der Park recht kompakt angelegt, aber die Themenwelten kommen nicht so wahnsinnig zur Geltung. Dennoch ist das bestimmt ein schönes ausflugsziel für den ein oder anderen New Yorker im Sommer.

In Teil 5 lest ihr dann alles zu meinem Trip nach Knoebels.