Kreuzfahrten nach dem Concordia Unglück auf dem Prüfstand?


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Nach dem aktuellen Kreuzfahrt Unglück der Costa Concordia bei der Isola del Giglio in Italien wollen wir hier einmal die schlimmsten Kreuzfahrt Unglücke aufzählen.
Begonnen hat alles im Jahr 1912 mit dem Untergang der Titanic, die bereits bei der Jungfernfahrt nach nur vier Tagen unter ging. Und das obwohl proklamiert wurde, dass sie gar nicht sinken kann. Der gerammte Eisberg hat dem Schiff aber einen zu großen Schlag gegeben. In dem eiskalten Wasser starben über 1500 Passagiere.
Im Jahr 1934 sank das Schiff Morrow Castle. Dabei handelte es sich um einen Linienkreuzer zwischen den USA und Kuba. Auf Grund eines Feuer auf See starben über 100 Passagiere.
Bis zum nächsten größeren Unglück vergingen viele Jahre. Erst 1992 kollidierte das griechische Kreuzfahrtschiff Royal Pacific Cruise bei Malaysia mit einem Fischerschiff, es starben 30 Passagiere.
Im Jahr 2005 wurde der Kreuzfahrtriese Norwegian Dawn von mehreren riesigen Wellen erfasst und so wurden auf der Fahrt von den Bahamas nach New York viele Kabinen geflutet. Wie durch ein Wunder kam dabei niemand ums Leben.
Die Louis Majesty, die im Mittelmeer für Zypern unterwegs war kam im Jahr 2010 bei schlechtem Wetter unter Wellen. Dabei wurden 2 Passagiere getötet.
Insgesamt gesehen kann man also durchaus behaupten, dass die Kreuzfahrt-Schifffahrt eine sehr sichere Reisemöglichkeit darstellen. Seit der Titanic sind mit Flugzeugen wesentlich mehr Menschen ums Leben gekommen. Wir gehen davon aus, dass es kurzfristig zu einem Einbruch der Buchungszahlen für die Kreuzfahrten kommen wird. Andererseits ist dies vielleicht auch die Möglichkeit ein Schnäppchen zu machen.