Im Urlaub übers Smartphone surfen kann teuer werden.

Die Stiftung Warentest hat Auslandstarife von Mobilfunkanbietern getestet und kommt dabei zu dem Schluss, dass man am besten eine Auslandsoption bei seinem Anbieter erfragen sollte. Insbesondere dann, wenn man viel telefoniert und surft. Ansonsten solle man laut Test möglichst nur kurz telefonieren, Internetcafes aufsuchen, Mailbox deaktivieren und alle Apps deaktivieren, die in irgendeiner Weise Kontakt mit dem Netz haben.

Auslandsoptionen gibt es viele. So kann man bei den großen Mobilfunkanbietern (Base, O2, T-Mobile und Vodafone) teilweise sogar aus mehreren Tarifen fürs Ausland wählen. Bei Base gibt es z.B. das Base International, Base Reisevorteil, Base Reisevorteil plus und Base Prepaid International mit Gesprächen ab 29 Cent die Minute und ab 49 Cent pro Megabyte in der EU. Aber Vorsicht, denn z.B. der Tarif Base International bietet das Megabyte für 11,80€ an. Das wird sehr schnell zu einem teuren Vergnügen. Im Vergleich ist das bei diesen Anbietern der teuerste Tarif mit Surf-Option in der EU. Außerhalb der EU schießt T-Mobile den Vogel ab mit bis zu 25,80€ pro MB. Teilweise kommen noch Tagesnutzungsgebühren dazu.

SMS verschicken ist innerhalb der EU bei den großen Anbietern überall gleich günstig mit nur 13 Cent.

Neben Base haben auch Vodafone und T-Mobile jeweils 4 Auslandsoptionen, nur O2 hat eine Option weniger. Weitere Details dazu finden Sie in der Stiftung Warentest Ausgabe 7/2011.