USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 16

Die letzten beiden Tage meiner Reise habe ich direkt in New York verbracht. Ich hatte mir über Expedia ein einigermaßen günstiges Hotel mitten in Manhatten herausgesucht. Geparkt habe ich auf der Straße kostenlos, das war überhupt kein Problem. Man muss nur die kleinen Hinweisschilder lesen und richtig interpretieren und darf nie direkt vor einem Hydranten parken – die Strafe dafür ist saftig und liegt bei über 100 Dollar.

Den Morgen habe ich begonnen mit einem Besuch bei Ansels Bäckerei. Diese Bäckerei ist bekannt geworden durch die Cronuts, einem croissantähnlichem Donut mit Cremefüllung. Genau deshalb bin ich dort auch hin und wie zu erwarten war, gab es eine kleine Warteschlange bereits 20 Minuten vor Öffnung. Zu viele Leute waren es aber nicht und wenn man eine halbe Stunde nach Öffnung gekommen wäre, hätte man sicher auch noch ohne Wartezeit einen Cronut bekommen. Diese kleine Feinbackware kostet über5 Dollar und pro Person und Einkauf gibt es nur max. 2 Stück. Da die sehr mächtig sind, habe ich mir nur einen gekauft und wurde ganz verdutzt angeschaut. Das ist wohl eher unüblich… Aber was solls. Mit dem Cronut bin ich dann zum High Line Park gefahren und nach einem kurzen Spaziergang habe ich ihn dort oben verspeist. Danach habe ich mich auf den Weg zum ehemaligen World Trde Center gemacht, die beiden Becken angeschaut und das One World Trade Center Observatory  (

Turtles-2-SzeneDa ich ja recht Filminteressiert bin, habe nach dem Ausflug zu Amerikas höchstem Gebäude (und dem zur Zeit 4.-höchsten Gebäude der Welt) auf die Homepage von OnLocation Vacation geschaut und herausgefunden, dass in der Nähe des Hauptbahnhofs gerade Szenen zu Turtles Teil 2 gedreht werden. Also habe ich mir das natürlich angeschaut (siehe Foto). Wer weiß, vielleicht bin ich ja irgendwo im Hintergrund des Films sogar zu sehen…

Dann ging es noch in den Central Park, wo ich die Einheimischen u.a. beim Baseball beobachtete. Ins Guggenheim Museum wollte ich dann auch noch, aber da war mir die Warteschlange zu lang und die gleich in der nähe stehende Neue Galeria hatte gerade geschlossen. Also machte ich mich noch auf zum Times Square und stürzte mich dort in die Massen. Da war echt die hölle los und durch diverse Baustellen war zudem alles nochmals eingeengt.

Am letzten Tag vor meinem Abflug habe ich mich dann noch entschieden früh morgens vom Hotel aus in den Central Park zu joggen und dort dann einmal komplett durch. Leider war es früh um 8:00 schon um die 30 Grad warm, weshalb ich es nur zu drei vierteln geschafft habe um das Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir herum und wieder zurück in die 48th Street. Das hatte zudem länger gedauert als gedacht, weshalb ich mich nun noch beeilen musste, um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Vorher musste ich das Auto ja auch noch volltanken und abgeben. Hat aber alles geklappt und am Ende war ich hoch zufrieden mit meinen Trip allein durch den Osten der USA!

Preiswerte Wasserparks in Dubai

Im vierten und letzten Teil machen wir noch einen Abstecher zu den günstigeren Wasserparks in Dubai und Umgebung. Die bekanntesten 3 Parks Wild Wadi, Aquaventure und Yas Waterworld kann man ja nicht unbedingt als billig abtun, da die EIntritte bei bis zu 70€ liegen.

Nun gibt es aber für den schmalen Geldbeutel auch preiswerte Wasserparks in der näheren Umgebung von Dubai.

Am nächsten gelgen ist der kleine, vergleichsweise preiswerte Wasserpark von Sharjah namens Al Montazah.  Der Eintritt kostet nur 120 Dirham, also knapp 30 Euro für Erwachsene, Kinder nur 19€. Dafür bekommt man zwei klassische Rutschentürme mitten in der Stadt geboten mit Aussicht auf die umliegenden Hochhäuser. Außerdem gibt es noch eine kleine Wasser-Spielwelt für die Kids. Der Park liegt auf einer kleinen Insel, die von der Stadt umgeben ist und beherbergt auch einen kleinen Freizeitpark, bei dem man pro Fahrt direkt zahlen muss, nachdem man 10 AED Eintritt bezahlt hat. pro Fahrt der eher älteren Fahrgeschäfte muss man um die 5 Euro löhnen.

Etwas weiter entfernt ist der Dreamland Aquapark, der zu den ältesten Parks in den Emiraten gehört.  Hier kostet der Eintritt für Erwachsene knapp 40 Euro (160 AED), für Kinder 25€ (100AED). Besonders interessant ist die Rutsche Twister, bei der man in einem Trichter landet (ohne Reifen) und am Ende in ein Loch fällt in das darunter liegende Becken. Als wir da waren, waren so wenige Gäste im park, dass man die Pumpen erst dann angemacht hat, wenn man zur Rutsche gekommen ist. Man musste dann zum Teil etwas warten, bis genug Wasser die Bahn befeuchtet hat. Der Kinderbereich wurde umgebaut, sollte inzwischen aber wieder nutzbar sein. In dem Park gibt es auch viel Schatten durch die Bäume, zwischen denen auch einzelne Tiergehege zu finden sind. Der Park hat auch ein „Totes Meer“ Becken, bei dem der Salzgehalt so hoch ist, dass man nicht untergeht. Der Park ist am besten per Mietwagen zu erreichen, da er ziemlich abgelegen zwischen Dubai und Ras Al Khaimah gelegen ist.

IMG_3525Preiswerte Wasserparks sind nicht gerade in der Nähe von Dubai. Am weitesten von Dubai entfernt ist der Ice Land Waterpark zwischen Marjan Island und Ras al Khaimah. Wie der Name schon sagt ist es dort eisig, natürlich nicht wirklich, aber die Landschaft sieht so aus. So gibt es viele Eisberge und kein bisschen grün, sondern im gesamten Park nur blauen Teppichrasen. Das macht es auch ein wenig karg. Die Vielfalt der Rutschen ist recht hoch, allerdings gibt es meines Erachtens kein großes Highlight. Viele der Reifenrutschen sind nur zu zweit befahrbar, man sollte also immer jemanden dabei haben. Die Ticketpreise liegen bei 175 AED für Erwachsene uns 100 AED für Kinder.

Im Vergleich zu Wasserparks in Deutschland sind die Preise natürlich immernoch recht hoch. Wenn man bedenkt, dass diese Parks mehr oder weniger in der Wüste liegen, dann braucht man sich darüber aber auch nicht zu wundern.

Wie immer gilt auch hier, Ausschau nach Schnäppchen Coupons zu halten, wie es sie z.B. im Dubai Entertainer gibt.

USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 15

Letztes Highlight meiner Freizeitpark Tour war der Six Flags Great Adventure Park. Ein an sich recht schön gestalteter Park mit tollen Achterbahnen und einem Safari Park. Da es so einen Park in der Art bisher auf meiner Route nicht gab, habe ich die Gelegenheit natürlich gleich wahrgenommen, um ein paar Tiere aus aller Welt zu sehen. Dazu wird man auf einen großen Truck paltziert und bekommt einen persönlichen Tourguide, der etwas über die Zebras, Nashörner, Tiger und Löwen erzählt. Mittendrin gibt es die Möglichkeit auszusteigen und gegen Aufpreis z.B. die Giraffen zu füttern.  Auf jeden Fall ist das eine schöne Tour und man bekommt fast das Gefühl, man wäre in Afrika.

Kingda-Ka-Green-LanternAber dann ging es gleich weiter mit den Achterbahnen. Eines der Highlights ist sicherlich Kingda Ka (auf dem Bild im Hintergrund zu sehen, vorne ist Green Lantern). Wie in Cedar Point handelt es sich hier um eine kurze Piste, auf der man schnell beschleunigt, hoch fährt und wieder runter fährt. Das wars – klingt nicht spektakulär, ist es aber, vor allem wenn man direkt davor steht bzw. drin sitzt. Das besondere bei dieser Bahn ist zudem, dass da ein freier Fall Turm eingebaut wurde. Der Weg dahin ist recht lang und wenn man nicht weiß, was einem da erwartet, kommt man in die Versuchung wieder umzukehren, da man meint, man hätte sich verlaufen. Aber dem ist nicht so, es erwartet einen einer der höchsten Freefall-Towers, die ich bis dahin kenne. Man wird innerhalb der Achterbahnstrecke nach oben gefahren und aht eine perfekte Aussicht auf den ganzen Park. Leider ist das Prozedere etwas schwierig, weil beide Attraktionen nicht gleichzeitig fahren dürfen. So kommt es zum Teil zu langen Wartezeiten.

Auch schöne Fahrgeschäfte sind Houdini’s Great Escape, Skull Mountain und The Dark Night Coaster. Meines Erachtens ist das der schönste Six Flags Park, von allen die ich besucht habe.

Was ich zum Ausklang meiner Reise gemacht habe, erfahrt ihr in Teil 16!

Wasserparks in Dubai – Teil 3

Bei unserer großen Tour durch die Wasserparks in Dubai steht nach Yas Waterworld und Wild Wadi nun das dritte große Highlight auf dem Programm. Aquaventure ist wohl der größte der Wasserparks in Dubai. Er befindet sich direkt neben dem berühmten Hotel Atlantis The Palm auf dem äußeren Blatt der Palme, dessen Gäste den Park soagr kostenlos nutzen können. Ansonsten kostet der Eintritt 260AED pro Person, also ca. 63€ zur Zeit. Wer Geburtstag hat, kommt übrigens einmal kostenlos in den Park während der Geburtswoche!

Aquaventure ist der einzige der Wasserparks in Dubai, der einen eigenen Strand hat. Man kann es sich also hier direkt am Sandstrand gemütlich machen. Wer den Park besucht, will natürlich mehr, als nur am Strand herumzuliegen, denn das geht woanders auch günstiger. Da der Park sehr weitläufig ist, empfiehlt es sich, nicht von einer Rutschenanlage zur Nächsten hin und her zu wechseln, sondern immer in einem Gebiet zu bleiben. Für Lauffaule gibt es auch eine Zipline, mit der man sich schnell von A nach B hängend seilen kann. Auch hier fährt man mit seinem Reifen zum Teil nach oben, ähnlich wie im Wild Wadi. Spektakulär ist jedoch die Rutsche an der Pyramide, bei der man am Ende durch das Haifischbecken rutscht. Das gAquaventureeht allerdings so schnell, dass man davon fast nichts mitbekommt. Es gibt aber eine zweite Rutsche die durch dieses Becken führt, bei der man die Aussicht länger genießen kann. Hierzu nimmt man einfach die Reifenrutsche eine Etage tiefer und kann dann gemütlich am Ende die Fische betrachten. Der Eingang zu dieser Rutsche ist allerdings nicht so leicht zu finden, man kommt sich bei der Pyramide ein wenig wie im Labyrinth vor, aber wenn man einmal den Weg gefunden hat, dann klappt das schon…

Auch hier gehört natürlich eine Großreifenrutschanlage, wie bei allen Wasserparks in Dubai, dazu. Empfehlenswert ist Zoomerango, wo man mit bis zu 6 Personen hinabrutscht, um auf der anderen Seite wieder unkontrolliert nach oben zu rutschen, um am Ende dann im flachen Wasser zurück zu rutschen.

Am Ende des Tages kann man dann noch einen Abstecher in die Lost Chambers machen, einem Aquarium mit vielen tollen Attraktionen!

In Teil 4 geht es weiter mit den kleineren Wasserparks in Dubai und Umgebung.

USA Rundreise: 6.000km in 2 Wochen – Teil 14

Am nächsten Tag stand ein Besuch von Six Flags America an.  Da ich vorab bereits gelesen hatte, dass der Park nicht so besonders sein soll, entschloss ich mich Vormittags erst einmal noch einen Abstecher nach Washington DC zu machen. Ich parkte mein Auto kostenlos am Straßenrand südlich vom John Ericsson National Memorial und begann eine kleine 3-stündige Wanderung.  Zuerst ging es zum Lincolm Memorial, dann vorbei an dem dazugehörigen Wasserbecken hin zum World Flugzeug-Lincoln-MemorialWar II Memorial. Auf Grund der Nähe zum Flughafen hat man beim Lincoln Memorial aus einer bestimmten Perspektive das Gefühl, die Flugzeuge würden in das Gebäude krachen (siehe Foto). Danach ging es dann weiter um das Washington Monument herum und dann Richtung weißes Haus. Zum Capitol bin ich nicht gelaufen, da dort eine große Baustelle war und die Kuppel vom Capitol selbst auch verhüllt war mit einem Baugerüst.

Vom weißen Haus aus ging es dann weiter zum Tidal Basin, einem kleinen See, den ich dann umrundet habe. Dabei kommt man noch am Jefferson, Roosevelt und Martin Luther King Memorial vorbei. Am Ende dann zurück zum Auto und schnell in den Freizeitpark.

Bei Six Flags of America habe ich mir das einzige Mal die Parkgebühr sparen können. Zuerst wollte ich gegenüber bei der Kirche parken, da standen aber überall Schilder, man würde abgeschleppt werden – als ob Gott etwas dagegen hätte, wenn man auf seinem Parkplatz parkt. Also habe ich einfach in der daneben liegenden Siedlung geparkt. Der Fußweg von dort aus ist zwar nicht so praktisch, da es keinen Bürgersteig gibt, aber ich bin bin dann einfach quer über den riesigen Behelfsparkplatz gelaufen. An dem Tag war es insgesamt am heißesten auf meiner Reise und ich habe hier die Möglichkeit kostenlos Wasser zu bestellen am meisten ausgenutzt. Der Park bietet auch kaum schattige Plätze (insbesondere wenn man anstehen muss sehr lästig!), weshalb viel Wasser bei um die 40 Grad echt notwenidg ist. Man bekommt das kostenlose Wasser übrigens an jeder Getränkestation, wenn man einfach nach einem Cup of Water fragt. Das größte Highlight dieses Parks ist definitiv die Superman Achterbahn – und alleine deswegen lohnt sich der Besuch auf jeden Fall. Die Strecke dieser Achterbahn sieht zwar nicht so spektakulär aus, aber nach der ersten Abfahrt rast man in einen flachen Kreisel, der es echt in sich hat. Ich hatte zweimal das Gefühl, dass ich das Bewusstsein verliere, so stark wird man dabei in den Sitz gepresst.

Von der Fläche her hat der Park noch riesiges Potential und kann sicher zu einem der besten Six Flags Parks aufsteigen, wenn man noch viel investiert! Im Moment stehen die meisten Achterbahnen noch eher lieblos nebeneinander.

In Teil 15 erfahrt ihr etwas über meine letzte Freizeitpark-Station.

Dubai Wasserparks Tour – Teil 2

Nachdem wir in Teil 1 unserer Dubai Wasserparks Tour den etwas weiter entfernten Park Yas Waterworld beleuchtet haben, wollen wir heute zu einem kleinen aber feinen Park in Dubai kommen. Diesmal geht es um Wild Wadi, einem sehr idyllisch aufgemachten Park mit direkter Sicht auf das gleich daneben liegende Luxushotel Burj al Arab.

Unter den Dubai Wasserparks gibt es sicherlich keinen so ungewöhnlichen Park wie diesen in Jumeirah, bei dem man theoretisch den ganzen Tag in seinem Reifen sitzen bleiben kann. Wie das funktioniert? Ganz einfach: anstatt seinen Reifen lange nach oben schleppen zu müssen, nimmt man sich einfach einen Reifen und setzt sich an einer Startstation hin. Daraufhin wird man mittels Sog und Wasserkraft nach oben transportiert, man rutscht also sozusagen nicht nach unten, sondern erstmal nach oben. Ist man oben angekommen, kann man verschiedene Rutschen wählen, die man hinab rutschen kann. Ich empfehle die Rutsche im Dunkeln. Am Ende landet man in einer Art Fluss, in dem man gemütlich wieder bis zur Startstation sich treiben lassen kann. Da das aber durch die Länge recht lange dauert, empfehle ich nicht einfach sitzen zu bleiben, sondern selbst Hand anzulegen, um voran zu kommen.

Daneben gibt es natürlich auch noch Rutschen, bei denen man keinen Reifen braucht. Zum Beispiel ist hier Jumeirah Sceirah zu nennen, wo man sich hinstellt und die Klappe unter den Füßen entfernt wird bevor man mit Hochgeschwindigkeit zu Zweit parallel nebeneinander nach unten rutschen kann. Auch sehr schön sind neben dem Wellenbad die Wellenbecken für die Surfer. Hier gibt es zwei Stück, eines für die Einsteiger (was schon schwer genug ist) und eines für Erfahrenere.

Was bei den Dubai Wasserparks natürlich auch nicht fehlen darfen sind Großreifenrutschen, wo man mit mehreren Leuten im Reifen sitzen darf. Wer alleine unterwegs ist, sollte sich vorher mindestens einen Rutschpartner suchen, weil man nicht einfach bei anderen Mitrutschen darf. Da sind die doch recht prüde in der Beziehung. Man darf schon gar nicht als man mit zwei (fremden) Mädchen in einen Reifen sitzen.

Wer in den Jumeirah Hotels wohnt, kann übrigens kostenlos in den Park, der ansonsten pro Person 275 AED (ca. 67€) Eintritt kostet. Haltet auch hier Ausschau nach Sonderangeboten, wie aus dem Dubai Entertainer, bei dem ihr 2 Karten zum Preis von einer erhaltet. In diesem Gutscheinbuch findet ihr auch andere Gutscheine für die Dubai Wasserparks.

In Teil 3 der Dubai Wasserparks Tour gehts zum großen Aquaventure!

Reisewelt und Teddy Reisen